Studien
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zu den Studien in englischem Originaltext |
Dosierung
/ Tag |
Dauer
|
Testgruppe |
Jahr
|
Resultat |
| Alzheimer |
0,9g
EPA |
3
Monate
|
64
Alzheimer Patienten |
2000
|
Erinnerungsfähigkeit
und Gedächtnisfunktion wurden verbessert und hielten bis zu
6 Monaten an. Die Studie zeigt, dass EPA geeignet ist zur Prävention
von Alzheimer und zur Therapie bei Gedächtnisschwund (Demenz).
|
| Arteriosklerose |
3g
EPA & DHA |
24
Wochen
|
Patienten
mit Hypertriglyceridämie |
1994
|
Signifikante
Verminderung der Tissue Factor TF-Aktivität von -31% bis zu
-40%. |
| 3-9g
EPA |
3
Wochen
|
5
gesunde Probanden |
1991
|
Dosisabhängige
Resultate der Bluplättchenadhäsion. Bester Schutz bei
6g/Tag. |
| Arthritis |
ca.
5g EPA & DHA |
24
Wochen
|
17
Patienten mit Arthritis |
1990
|
Signifikante
Verminderung der Zahl an Gelenkschwellungen (P=0.02). Die makrophage
Interleukin-1 Produktion wurde um 54,7% vermindert. |
| Augen |
Fischkonsum |
1984
- 1996
|
42743
Frauen und 29746 Männer, Alter > oder =50 |
2001
|
Der
Zusammenhang bestimmter Fette in Bezug auf altersbedingten Sehverlust
AMD wurde untersucht. DHA hatte einen moderaten schützenden
Einfluss gegen AMD. Ein hoher Fischkonsum kann das Risiko von AMD
reduzieren. |
|
Blutfett,
Cholesterol
Hypertonie
|
4g
EPA & DHA |
28
Tage
|
36
Frauen in Postmenopause |
2000
|
26%
tiefere TG-Werte. Insgesamt ein um 28% tieferes Verhältnis
von TG zu HDL.-Cholesterol. Dieser Therapieansatz könnte das
Risiko für Herzkranzerkrankung bei Frauen in der Postmenopause
um 27% reduzieren. |
| 3,0
+ 4,5g EPA & DHA |
4
Wochen
|
9
Patienten mit Hyperlipidämie |
1993
|
Signifikante,
dosisabhängige Senkung von VLDL TG 3g/Tag -42% resp 4,5g/Tag
-55%; VLDL-Cholesterol 3g/Tag -41% resp. 4,5g/Tag -47%; VLDL-Apo-B100
3g/Tag -40% resp. 4,5g/Tag -56%. Moderate Dosen von LC n-3 FA sind
hoch effektiv in der Senkung pathologischer VLDL TG, VLDL-Cholesterole
und VLDL Apo-B. |
| 0,822g
EPA & DHA |
10
Tage
|
9
Frauen 29-jährig |
1999
|
Veränderung
der LDL Zusammensetzung, reduzierter Anteil arteriosklerotischer
LDL-Partikel mit gesenkten Phospholipid und Apo-B Konzentrationen. |
| 2,85g
EPA & DHA |
28
Tage
|
21
Patienten mit Dysliporoteinämie Typ IV |
1998
|
Starke
Senkung der TG- (P<0.005) und VLDL-Werte (P<0.002). Die günstigen
Wirkungen der n-3 FA haben sich in dieser Art von Behandlung durchgesetzt... |
| 4g
EPA & DHA +2g GLA |
28
Tage
|
39
Frauen |
2003
|
LDL-Cholesterol
senkte sich um 11,3%. Ein 10-jähriges Herzinfarktrisiko könnte
um 43% reduziert werden. |
| 4g
EPA oder DHA |
6
Wochen
|
51
Diabetiker Typ 2 mit Bluthochdruck, Alter 61.2 |
2002
|
Serum
TG-Werte sanken bei EPA um 19% (P=0.022) und bei DHA um 15% (P=0.022).
HDL(2)-Cholesterol stieg bei EPA um 16% (P=0.026)
resp. DHA um 12% (P=0.05). HDL(3)-Cholesterol sank bei EPA um 11%
(P=0.026). |
| 0,65g
DHA & EPA |
12
Wochen
|
23
Patienten, Alter 69.2, in Behandlung gegen kardiovaskuläre
Erkr. |
2001
|
Senkung:
Cholesterol -12,2%, LDL-Cholesterol -16,8%, TG -36,1% und
Insulin bei Hyperinsulinämie (> 20 Mikroeinheiten/ml) -34.9%. |
| 4g
EPA oder DHA |
6
Wochen
|
56
Nichtraucher, Alter 48.8, übergewichtig und leichter Hyperlipidämie |
2000
|
TG
fiel um 0.45 +/- 0.15 mmol/L (ca. -20%; P=0.003)
in der DHA-Gruppe und um 0.37 +/- 0.14 mmol/L
(ca. -18%; P=0.012) in der EPA-Gruppe. DHA senkte HDL(3)-Cholesterol
signifikant (-6.7%; P=0.032). DHA erhöhte
HDL(2)-Cholesterol um ca. +29% (P=0.004).
EPA und DHA haben unterschiedliche Wirkung auf Lipide, Fettsäuren
und Glukosemetabolismus. |
| 0,3g
EPA & DHA |
13
Tage
|
20
Personen mit Bluthochdruck |
1996
|
Reduzierung
des systolischen Blutdruckes von 158.7 +/-
23.8 mm Hg auf 146.5 +/- 17.0 mm Hg (P=0.04) und des
diastolischen Blutdruckes von 80.8 +/- 8.4 mm Hg auf 72.9 +/- 14.9
mm Hg (P=0.04). Senkung der Blutplättchenadhäsion. |
| 5g
EPA & DHA |
5-6
Monate
|
20
Patienten vor und nach der Bypassoperation |
1991
|
TG-Werte
wurden um 20% bis 39% reduziert und erreichten statistische Signifikanz
am Ende der Interventionsperiode (P=0.034). |
Colitits
ulcerosa
(Darmerkrankungen) |
5,6g EPA &
DHA |
6
Monate
|
18 Patienten
mit Proktitis |
2000
|
Signifikante
Verminderung der Anzahl Zellen verantwortlich für CD3 und HLA
und Verminderung des Prozentanteils der IgM enthaltenden Zellen.
Verringerung der Krankheitsaktivität und Besserung der histologischen
Werte. |
|
Depression
|
EPA |
Untersuchungen
zeigen auf, dass Menschen bei Depression niedrigere n-3 FA Werte
aufweisen. Mehrere Studien seit 1996 kommen zum Schluss, dass die
n-3 FA EPA antidepressiv wirken können und auch als Zusatztherapie
bei Schizophrenie zu empfehlen sind. Die Referenzwerte für
eine therapeutische Dosierung liegen hier nicht vor, weil nur die
Zusammenfassungen ausgewertet wurden und in denen sind die Mengen
nicht erwähnt. |
Diebetes
mellitus
nebst positiven Begleiterscheinungen keine signifikanten Behandlungserfolge |
4,0g EPA oder
DHA |
6
Wochen
|
51 Personen
mit Typ 2 Diabetes |
2002
|
Weder
EPA noch DHA hatten signifikanten Einfluss auf glykämisches
Hämoglobin, Nüchtern-Insulin oder C-Peptid, Insulin-Sensivität
oder -Abgabe, oder Blutdruck. |
| 8,1g
EPA & DHA |
4
Wochen
|
13
Typ 1 Diabetiker |
1991
|
Keinen
Einfluss auf das plasmatische hämostatische Muster ausser Erhöhung
der plasminogenen Hemungsaktivator-Aktivität. |
| 2,85g
EPA & DHA |
28
Tage
|
21
Patienten mit Typ 2 Diabetes |
1998
|
Starke
Senkung der TG- (p < 0.005) und VLDL-Werte
(p < 0.002), begleitet mit signifikanter Anhebung der
HDL (p < 0.02). Keine signifikate
Veränderung im Serum bez. Gesamtcholesterol, Nüchtern-Glykämie
und glykosilierendem Hämoglobin. |
Hautkrankheiten
Neurodermitis
Psoriasis |
6,0g
EPA & DHA |
4
Monate
|
21
Patienten mit entzündeter Hautkrankheit |
1994
|
Senkt
die Formation von Rezeptoren der Leukozyten IL-2 von mitogen-stimulierten
Lymphozyten. |
| 1,88g
EPA & DHA |
8
Wochen
|
34
Patienten mit psoriatrischer Arthritis |
1990
|
7
Patienten wurden geheilt, 13 Patienten zu 75% geheilt, 14 Patienten
keine Therapieerfolge. |
| Herzbypass |
3,4g
EPA & DHA |
9
Monate
|
260
Patienten nch Bypassoperation |
1995
|
Serum
TG-Werte sanken um 19,1% und die Wiederverschlussrate konnte vermindert
werden. |
| Herzinfarkt |
1,0g
EPA & DHA |
zw.
1. und 2. Infarkt
|
11'324
Herininfarkt-überlebende |
1999
|
GISSI-Studie,
Reduktion der Todesfälle um 20%.
Empfehlung der European Society
for Clinical Investigation an ihrem 34. Meeting 2001. |
| Kinder
hyperaktive
|
Keine
Studie mit eindeutige Angaben. Bisherige Untersuchungen deuten auf
einen möglichen Einfluss der n-3 FA. |
| Kleinkinder
Gehirn- und Sehleistung |
2,0g
DHA & EPA |
4,5
Monate vor Geburt + während des Stillen
|
341
schwangere und Frauen, die ihre Kleinkinder bis zum 3. Monat stillten |
2003
|
76
Kleinkinder wurden im Alter von 4 Jahren auf ihre Intelligenz getestet.
Die mentale Verarbeitungsfähigkeit der Kinder stand signifikant
in Bezug mit der Einnahme von DHA & EPA ihrer Mütter während
der Schwangerschaft. Die mentale Gesamtverarbeitungsfähigkeitswerte
standen in Bezug zum Kopfumfang bei Geburt. Die Einnahme von LC
PUFA während der Schwangerschaft und der Stillzeit kann einen
favorisierenden Einfluss auf die mentale Entwicklung der Kinder
haben.
Die sensitive Warnehmung von Licht ist bei Neugeborenen mit n-3
FA Mangel signifikant reduziert. |
| Kleinkinder
Schlafverhalten |
DHA |
-
|
17
Frauen bei Niederkunft |
2002
|
Die
Integrität des Zentralnervensystems von Neugeborenen wurde
in einem Schlafverhaltenstest in Bezug auf den Serumgehalt der Mütter
an LC PUFA, insbesonders DHA, verglichen. Kinder von Mütter
mit hohem DHA-Gehalt hatten signifikant besseres Schlafverhalten. |
| Menstruationsschmerz |
1,8g
EPA & DHA |
2
Monate
|
42
junge Frauen, ca. 17 - 20 jährig |
1996
|
Reduzierung
der Menstruationssymptome. Die Supplementierung mit n-3 FA hat einen
günstigen Einfluss. |
| marine
n-3 |
|
181
gesunde dänische Frauen, 20 - 45 jährig |
1995 |
Die
Resultate der Recherche sind hoch signifikant und unterstützen
die Hypothese, dass ein erhöhter Konsum von n-3 marine FA mit
milderen Menstruationssymptomen einhergehen. |
| Migräne |
*1,3g
EPA & DHA resp. gem.
DACH-Werte |
2
Monate
|
23
Jugendliche verschiedener Hautfarbe ca. 15 jährig |
2002
|
87%
der Probanden hatten eine Reduktion der Anzahl an Kopfschmerzattacken,
74% sagten die Schmerzen dauerten weniger lang, 83% erfuhren weniger
starke Schmerzen, 91% würden ihren Freunden und Bekannten Fischöl
empfehlen. Das Placebo Olivenöl erreichte nahezu die gleichen
positiven Bewertungen. |
| Morbus
Crohn |
*Menge
gem. DACH-Werte |
Fischölsupplementierung
scheint bei akuten und chronischen Beschwerden da vorteilhaft zu
sein, wo ein abweichende Reaktion des Immunsystems besteht. n-3
FA können möglicherweise das Risiko einer Autoimmunisierung
reduzieren. |
| MS
Multiple Sklerose |
0,9g
EPA & DHA |
2
Jahre
|
16
Patienten mit neu diagnostizierter MS |
2000
|
Signifikante
Reduzierung der jährlich durchschnittlich auftretenden Ausbrüche.
Fischölsupplementierung zusammen mit Vitaminen und diätischem
Rat kann das klinische Ergebnis bei Patienten mit frisch diagnostizierter
MS verbessern. |
PTCA
Restenosierung |
Kein Erfolg
mit n-3 PUFA vor
oder nach Restenosierung |
| Rheuma |
2,9g
EPA & DHA *bei 65kg Körpergewicht |
24
Wochen
|
20
Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis (Niedrigdosisgruppe) |
1990
|
Signifikante
Verbesserung der empfindlichen Gelenke im Vergleich zum Studienanfang
in der Niedrigdosisgruppe in Woche 24 (P = 0.05) und in der Hochdosisgruppe
in Woche 18 (P = 0.04) und Woche 24 (P =
0.02). Signifikante Verminderung Anzahl geschwollener Gelenke in
der Niedrigdosisgruppe in Woche 12 (P = 0.003),
18 (P = 0.002), und 24 (P = 0.001) und
in der Hochdosisgruppe in Woche 12 (P = 0.0001), 18 (P =
0.008), and 24 (P = 0.02). 8 von insgesamt 45 klinischen Indikatoren
veränderten sich signifikant in der Niedrigdosisgruppe
und 21 von 45 in der Hochdosisgruppe. Die Produktion
der neutrophilen Leukotriene B4 verminderte sich um 19% in
der Niedrigdosisgruppe und um 20% in der Hochdosisgruppe.
Die Produktion der macrophagen Interleukine-1
verminderte sich um 40.6% in
in
der Niedrigdosisgruppe und um 54,7%
in der Hochdosisgruppe. |
| 5,8g
EPA & DHA *bei 65kg Körpergewicht |
17
Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis (Hochdosisgruppe) |
| 2,6g
resp. 1,3g EPA & DHA |
12
Monate
|
90
Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis |
1994
|
Signifikante
Verbesserung der globalen Auswertung der Patienten und der physischen
Schmerzbewertung konnte nur in der Gruppe mit 2,6g /Tag festgestellt
werden. 2,6g/Tag können den Bedarf an antirheumatischer Medikation
reduzieren. |
| 2,85g
EPA & DHA |
12
Monate
|
64
Patienten mit stabiler rheumatoider Arthritis |
1993
|
Der
Verbrauch an entzündungshemmender (nicht-steroider) Medizin
konnte schon ab 3 Monaten signifikant reduziert werden und erreichte
den maximalen Effekt nach 12 Monaten mit
40.6% (24.5-56.6) im Vergleich zu Placebo mit 84.1% (62.7-105.5). |
| 1,8g
EPA |
12
Wochen
|
17
Patienten mit rheumatoider Arthritis |
1985
|
Besserung
der morgendlichen Gelenksteife und Verminderung der Gelenkempfindlichkeit. |
Tumorentstehung
Brustkrebsprävention
Seite 4 und Tab. 2 |
1,8g
EPA |
vor
und nach Operation
|
19
Patienten mit Speiseröhrenkrebs |
1998
|
Signifikante
postoprative (1h, 2h und 6h) Reduktion der Interleukine-6 und verbesserte
zellvermittelnde Immunfunktion 3 Wochen nach der Operation. Bei
mit EPA enteral ernährten Patienten wurde während der
Chemotherapie die zellvermittelnde Immunfunktion signifikant verbessert
im Vergleich zur Vergleichsgruppe ohne EPA. |
| 1,23g
EPA & DHA |
24
Wochen
|
22
gesunde Probanden ca. 40-jährig |
1993
|
Signifikante
Verminderung des Prozentsatzes an T-Helferzellen und gleichzeitige
Erhöhung der Anteile an T-Suppressorzellen |
| EPA
& DHA |
in
vitro
|
Brustkrebszellenkultur
MCF-7, ZR-75, T-47-D + MDA-MB-231,
HBL-100 |
1995
|
Die
Zugabe von PUFA verursachte eine signifikante Anhebung der Bildung
konjugierter Diene und Lipidhydroperoxide
in den Zelllipiden; deren Menge stand signifikant in Bezug zur Fahigkeit
das Zellwachsung zu anzuhalten. Diese Daten deuten darauf hin, dass
n-3 PUFA EPA und DHA in vitro signifikant die Zellwucherung von
Brustkrebs beeinflussen. |
| DHA |
in
vitro
|
CaCo-2
Dickdarmkrebszellen |
2001
|
Die
Resultate deuten darauf hin, dass DHA das Wachstum von CaCo-2 Krebszellen
verhindert und diese zum programmierten Zelltod führt. |
| *
Anmerkung des Autors dieser Website: Peter Rohner |